Ja, Sonderschullehrer (Förderschullehrer, Förderzentrumslehrkäfte) sind vollwertige Lehrer mit einer spezifischen akademischen Ausbildung. Sie absolvieren ein Lehramtsstudium der Sonderpädagogik mit Master oder Staatsexamen sowie ein Referendariat in verschiedenen sonderpädagogischen Fachrichtungen sowie mindestens in einem oder zwei Schulfächern. Sie unterrichten an Förderschulen oder im inklusiven Unterricht, entwickeln Förderpläne und bewerten Leistungen. 

Hier sind die wichtigsten Fakten:

  • Ausbildung: Hochschulstudium Sonderpädagogik + Vorbereitungsdienst (Referendariat).
  • Tätigkeitsfelder: Förderschulen, integrative/inklusive Klassen an Regelschulen, Beratungsstellen.
  • Status: Meist verbeamtet (Besoldung A13).
  • Aufgaben: Sonderpädagogische Diagnostik, didaktische Vermittlung von Lerninhalten, individuelle Förderplanung, Leistungsbewertung.
  • Schwerpunkte: Ausbildung und Arbeit in Bereichen wie Lernen, Sprache, emotionale/soziale Entwicklung, geistige oder körperliche Entwicklung, Schwerhörigen/Gehörlosenpädagogik, Sehbehinderten/Blindenpädagogik, Autismus.

Sie sind somit Experten für inklusive Bildung und sonderpädagogische Förderung.

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