Der Response-to-Intervention-Ansatz ist ein Beschulungs- und Förderkonzept, in dem der Präventionsgedanke zentral ist und die Lern- und Entwicklungsziele aller Kinder berücksichtigt werden. Dies wird durch eine gestufte Förderung sowohl der leistungsstarken als auch der leistungsschwachen Kinder erreicht. Die Effektivität der Förderung an der allgemeinen Schule wird fortlaufend kontrolliert und angepasst.

Eine unahme der Förderintensität durch Erhöhung des Individualisierungsgrades, der Spezifität, Dauer und der Frequenz erhöht sich von Ebene zu Ebene für immer weniger Kinder, auf Stufe 3 sind dies nur noch 1-5 %, die durch wiederholte Lernstandserhebungen erfasst werden.

In der Stufe 1 Förderebene I – in der primären Prävention findet hochwertiger Klassenunterricht für alle Kinder statt.

Auf Stufe 2 Förderebene II – der sekundären Prävention gibt es zusätzliche, gezielte Kleingruppenförderung für Kinder mit Lernschwierigkeiten (ca. 20%).

Stufe 3 Förderebene III – tertiäre Prävention Intensive Einzelfallförderung für Kinder mit
deutlichen Lernschwierigkeiten (ca. 1-5%).