22. Juli 2017

Beratung

I. Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Regionale Beratung und Unterstützung im Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung (BUK)


In allen körperbehindertenspezifischen Fragen, die sich im Zusammenhang mit dem Schulbesuch ergeben, beraten wir u.a. im Südbereich des Kreises Herzogtum Lauenburg:

  • Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher
  • Schülerinnen und Schüler
  • Lehrkräfte
  • pädagogisch-therapeutische Einrichtungen
  • Schulträger
  • Schulämter
  • Förderausschüsse
  • andere Beteiligte

Kreisfachberaterin: Gabi Kordts

Beratungslehrkräfte: 

Gabi Kordts

Roger Adami

Zum Aufgabenfeld zählen die körperbehindertenspezifische Beratung und Unterstützung bei Einrichtung und Durchführung schulischer Maßnahmen als

  • integrative Maßnahme (zielgleiche/zieldifferente Integration) oder
  • sonderschulbezogene Maßnahme (Förderschule, Schule für Geistigbehinderte).

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung 2017

bukFlyer


II. Förderschwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

Beratung für Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten/Schulische Erziehungshilfe

Konflikte im Unterricht nehmen zu und belasten alle am Unterrichtsprozess Beteiligten gleichermaßen.
Unterrichtsstörungen beeinflussen stets die Lernsituation der Gruppe, die Lehr-Lern-Atmosphäre, den geplanten Verlauf des Lehr-Lern-Prozesses. Sie beeiträchitgen das Lernen und Arbeiten einzelner wie aller Kinder mit der Lehrerin/dem Lehrer, sie beeinträchtigen den Zugang, den einzelne/alle Kinder zur Sache, zum Lernen gewinnen.
Aber: Gerade auch das sogenannte „stille“ Kind, das überangepasste Kind – das nicht stört, nicht an Konflikten beteiligt ist und kaum auffällt – braucht von Fall zu Fall dringend Hilfe.

Das Förderzentrum Geesthacht bietet für Lehrkräfte im Südkreis (Geesthacht, Börnsen und Escheburg) folgende Hilfen an:

  • Hospitation
  • Beratung
  • Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Hilfsangeboten für Kolleginnen und Kollegen
  • Koordination und Begleitung von Gesprächen mit Eltern, Schülern, Allgemeiner sozialer Dienst, Erziehungsberatungsstellen …
  • Vorträge und Fortbildungen nach Absprache in Lehrerkonferenzen, Schulkonferenzen, Fachkonferenzen …
  • Diagnostik von Schülerinnen und Schülern

Kreisfachberaterin: Gabrieke Gertig

Beraterinnen für den Südkreis: Gabrieke Gertig, Annabelle Rosenthal, Anja Eilers

Weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne persönlich. Nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Fragebogen zur Meldung „Schulische Erziehungshilfe“

Flyer „Schulische Erziehungshilfe“

Faltblatt „Familie in Schule (FiSCH)“

Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.


III. Förderschwerpunkt Autismus

Auch Schülerinnen und Schüler mit einer Diagnose im Bereich „Autismus“ sowie deren Eltern und Lehrkräfte finden Beratung und Unterstützung. Jährlich finden Hospitationen im Unterricht durch die Beratungslehrkraft vom IQSH im Unterricht statt. Im gemeinsamen Gespräch werden Probleme und mögliche Lösungsansätze herausgearbeitet. Die Schulleitungen werden bei der Ermittlung und Festlegung eines möglichen Nachteilsausgleiches bei der Leistungsfeststellung der Schülerinnen und Schüler unterstützt. Evtl. notwendige schulische oder private Unterstützungssystem werden angebahnt oder installiert.

Beratungslehrkraft: Marlies Siefken

Wir bitten um Kontaktaufnahme über das Sekretariat der Schule. Tel: 04152 842313


IV. Förderschwerpunkt Sprache

Beratung für Kinder mit Sprachauffälligkeiten

SPRACHSTÖRUNGEN

Störungen der Sprachentwicklung sind keineswegs selten und treten in verschiedenen Formen auf.

Zum Beispiel:

  • Lautbildungsfehler:
    Viele Wörter werden falsch, undeutlich oder unvollständig gesprochen. „Bume“ statt „Blume“, „Taffe“ statt „Kaffee“ sind Beispiele für diese Störung.
  • Satzbildungsfehler:
    Es werden Sätze verdreht, d.h. die gebräuchliche Wortfolge innerhalb eines Satzes wird verändert. Für den Außenstehenden ist die Sprache oft kaum verständlich.
  • Entwicklungsbedingtes Stottern:
    Trotz einer normalen Sprachentwicklung bis zum dritten oder vierten Lebensjahr beginnen manche Kinder plötzlich Laute und Silben in auffälliger Weise zu wiederholen. Die Verzögerungen im Redefluss entstehen, weil der Mitteilungsdrang des Kindes in diesem Alter so groß ist, dass Denkgeschwindigkeit und Sprechfertigkeit nicht immer Schritt halten können.

Untersuchungen haben ergeben, dass etwa 20 Prozent aller Schulanfänger noch Sprachauffälligkeiten zeigen.
Diese Kinder sind ihren Mitschülerinnen und Mitschülern gegenüber benachteiligt.
Außerdem können Schwierigkeiten beim Lesen- und Schreibenlernen zu auftreten.


SPRACHENTWICKLUNG

Mit vier bis fünf Jahren sollte die Sprachentwicklung zunächst weitgehend abgeschlossen sein.
Ein Kind sollte in einfachen Sätzen gut und verständlich sprechen können.
Der Hinweis „Das gibt sich noch“ darf Sie nicht beruhigen, zumal gut gemeinte Übungen nicht die erhofften Besserungen bringen.

Ein Kind, das mit drei Jahren noch nicht spricht oder dessen Aussprache mit fünf Jahren noch fehlerhaft ist, sollte einer Fachkraft vorgestellt werden.


Bei Verdacht auf eine Sprachstörung können sich Eltern an unsere Abteilung für Sprachheilpädagogik wenden und einen Beratungstermin vereinbaren.
Eine Überprüfung des Sprachstatus ist kostenlos.
Für Kinder, bei denen Sprachheilunterricht notwendig ist, bieten wir Sprachtherapie und Beratung an.
Die Plätze werden nach Dringlichkeit vergeben.

Wenn Sie sich Sorgen um die Sprachentwicklung Ihres Kindes machen, melden Sie sich gerne zu einem Beratungstermin an.

Faltblatt Beratungs- und Therapieangebote bei Sprachstörungen


FÖRDERZENTRUM GEESTHACHT
Abteilung für Sprachheilpädagogik
Neuer Krug 33-35
21502 Geesthacht
Tel.: 04152/842313; Fax 04152/83063


Ganzheitliche Sprachtherapie – Lernen mit allen Sinnen

HÖREN – SEHEN -TASTEN

Im Rahmen einer spielerischen, bewegungsorientierten Sprachförderung werden basale Wahrnehmungsfunktionen geschult und die senso-motorische Integration unterstützt.
Auf der Grundlage des kindlichen Vorstellungsvermögens werden unter Berücksichtigung sprachrelevanter Wahrnehmungsbereiche (Hören, Sehen, Tasten) therapeutische Maßnahmen (z.B. mundmotorische oder rhythmisch-musikalische Übungen) in fantasievolle Handlungs- oder Spielideen eingearbeitet.
So wird ein für Kinder attraktiver, nachahmenswerter Rahmen geschaffen. Sprachheilpädagogische Arbeit wird als Teil der spielerischen Handlung und nicht als Übung empfunden.

Ziele der Sprachtherapie

  • Sprachstörungen mindern und überwinden helfen
  • Schriftsprachstörungen vorbeugen
  • psychische Folgebehinderungen verhindern

V. andere Förderschwerpunkte

Überregionale Förderzentren:

•Staatliche Internatsschule für Hörgeschädigte, Lutherstraße 14, 24837 Schleswig, 04621/8070

•Staatliche Schule für Sehgeschädigte, Lutherstraße 14, 24873 Schleswig, 04621/23001

•Matthias-Leithoff-Schule (Schule für Körperbehinderte), Haferkoppel 11 23569 Lübeck, 0451/30771010

•Staatliche Internatsschule für Körperbehinderte, Henry-Dunant-Straße 24223 Raisdorf, 04307/909152

•Schule am Kastanienweg (Schule für Erziehungshilfe), Kastanienweg 2, 23795 Stipsdorf, 04551/90244